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„Es wird sich eine neue Wohn- und Lebenskultur des gemeinsamen Altwerdens entwickeln müssen.“

Dipl.-Ing. Ronald Meyer

Ei Gude wie …

… wo machstn hie? sangen einst die „Rodgau Monotones“, quasi die „BAP“ aus Hessen. Und genau das ist die Frage: Wo mache mer hie? Wohin geht die Reise?

Für uns, die sogenannten geburtenstarken Jahrgänge, ist aktuell noch alles soweit okay. Noch sind wir fit. Was ist aber in 20 oder 30 Jahren? Ein ernstes Thema mit Angstpotential. Muss aber nicht sein, wenn wir frühzeitig die Weichen richtig stellen. Wir können die Kosten für unsere Pflege und Betreuung später nicht den Jüngeren aufbürden. Dafür sind wir dann einfach zu viele Alte. Und: Die Jüngeren – unsere Kinder – haben dann genug zu tun, um unseren Enkelkindern ein sorgenfreies Zuhause zu bieten.

Also packen wir unsere Zukunft selbst an. Es wird sich eine neue Wohn- und Lebenskultur des gemeinsamen Altwerdens entwickeln müssen. Und das hat auch viel mit Bauen und Wohnen zu tun. Ganz vorne steht Sicherheit: Vom „Sich-gegenseitig-helfen-wenn’s mal eng wird“, über „Dachpfannen mit Sturmklammern“, damit der nächste Wirbelwind dem Dach nichts anhaben kann, bis „Sicherheit vor Energiepreisschwankungen“ (Energieeffizienz wird immer mehr in den Fokus rücken). Alles das müssen wir unter einen Hut, unter ein Dach bekommen. Jetzt!

Der Bauplan hierfür besteht zunächst aus Kommunikation, gemeinsam lernen und gemeinsam anpacken. Fünf Bausteine sind’s (siehe unten).

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Seminar Zertifizierter Modernisierungsberater

Deutschland steckt seit Jahren im Sanierungsstau. Dabei drängt die Zeit. Statt in energieeffizienten und klimaschonenden Häusern zu wohnen, heizen wir unsere kostbare Energie buchstäblich zum Fenster raus. Eine der Ursachen für den Sanierungsstau ist, dass viele Hauseigentümer verunsichert sind und im „erstmal abwarten“ verharren. Unter anderem auch, weil sie verwirrende oder falsche Informationen zum Thema „Modernisieren“ erhalten. Was wir brauchen ist daher eine einheitliche Modernisierungssprache, um wieder Vertrauen aufzubauen. Das Ziel des Seminars „Zertifizierter Modernisierungsberater“ ist das Erlernen einer einheitlichen „Energiespar- und Modernisierungssprache“ sowie die Fähigkeit, ein Wohngebäude (Altbau/Neubau) in energetischer Hinsicht schnell einzuschätzen. Geeignet für alle, die Immobilieneigentümer und Bauherren beratend „an die Hand nehmen“ möchten und eine Orientierung zum richtigen energiesparenden Bauen und Modernisieren vermitteln möchten.

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Regionale Netzwerke

Bei nahezu allen Info-Abenden und Energiespar-Shows aber auch am Zuschauertelefon mancher Service-Sendung wurde und wird immer wieder die eine Frage gestellt, wie und vor allem wo man kompetente Handwerker findet, denen man vertrauen kann. Mehr noch: Wo gibt es Energieberater und Finanzierer, die sich ganzheitlich mit energiesparendem Bauen und Modernisieren auskennen?
Es gibt zwar eine ganze Reihe von Internetportalen mit Handwerker-Adressen, von denen manche so ausgerichtet sind, einen Handwerker zu finden, der zum billigsten Preis eine Arbeit ausführt. Da geht es eher um „billig billig“, nicht unbedingt um Qualität. Wirklich empfehlenswert sind die Energieberater-finden-Seiten www.energie-effizienz-experten.de und www.den-ev.de. Für Handwerker www.meindach.de (Dachdecker-Betriebe), www.daemmen-lohnt-sich.de mit Schwerpunkt Maler und Stuckateure und www.effizienzhaus-online.de mit Schwerpunkt Haustechnik.
So entstand die Idee, regionale Netzwerke aufzubauen, die gewerkeübergreifend agieren und mit bestehenden Initiativen kooperieren. Und die findet man auf der Internetseite www.modernisierungsoffensive.com. Noch sind es nur einzelne Netzwerke, doch es kommen immer wieder neue dazu.

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Modernisierungs­offensive

Die Handwerker und Baudienstleister der MODERNISIERUNGSOFFENSIVE wenden sich zusammen mit regionalen Initiativen und Kampagnen über regionale Medien und mit Info-Veranstaltungen an die Öffentlichkeit und bieten einen lösungsorientierten Dialog an, um möglichst zügig zukunftsorientierten Umbau unserer Immobilien voranzubringen.

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EnergiePlusHaus

Dem EnergiePlusHaus gehört die Zukunft. Wer neu baut, sollte von vornherein die aktuelle, bestmögliche Bautechnik nutzen. Vor 20 Jahren haben wir für die Bodenplattendämmung plädiert, die einfach wichtig ist, damit das Haus von unten nicht auskühlt. Aus der energetischen Gebäudemodernisierung haben wir gelernt, dass man alles nachrüsten kann – nur eben nicht die Bodenplattendämmung.
Seit es endlich leistungsfähige – und vor allem finanzierbare – Batteriespeicher für den selbstproduzierten Photovoltaik-Strom gibt, steht unserer unabhängigen Energiezukunft nichts mehr im Weg. Perfekt: Das EnergiePlusHaus funktioniert auch bei der Altbaumodernisierung.

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Zeitungs-Tipps, Blogbeiträge

Seit ein paar Jahren ist in den Medien zu hören und zu lesen, dass Dämmung schimmeln, veralgen und permanent brennen würde. Solche Aussagen sind bautechnisch und statistisch nicht belastbar. Von FAZ bis ARD wurde eine große Verunsicherung mit dramatischen Folgen geschürt: Die Menschen sind heute extrem verunsichert, dämmen ihre Häuser wenig bis gar nicht und setzen sich somit der Energiepreiswillkür aus. Was ist, wenn Heizenergie in 20 oder 30 Jahren doppelt oder dreifach so viel kostet wie heute? Können wir unsere Heizkosten – bei rückläufigem Rentenniveau – dann überhaupt noch stemmen oder frösteln wir uns dann regelmäßig durch die Winter? Und: Ist der Klimaschutz denn plötzlich egal?
Um die Medienberichterstattung zum Thema „Wärmedämmung“ zu versachlichen, verfassen wir regelmäßige Tageszeitungs-Bautipps und diverse Blogbeiträge. Unser Ziel: fachlich aufklären und informieren.